Blog Linux auf dem USB-Stick

Du hast einen USB-Stick? Was macht man nun damit? Daten transportieren, hier und da mal ein paar Bilder, da mal ne MP3-Datei, vielleicht ein wenig professioneller und man gleicht sein Outlook auf Arbeit mit dem zu Hause ab. Richtig geeky wirds aber erst, wenn man ein vollständiges Linux vom Stick bootet.

Als Linux-Distribution hab ich mir Feather-Linux ausgesucht, zum einen weil es die nötigen Tools bereitstellt, um mal ein kaputtes Windows wieder zurecht zu kriegen (NTFS Write Support, etc.), zum anderen weil es das erste Mini-Linux war, was einen direkten Support für einen USB-Stick bereit stellt.

Anleitung der Installation unter Windows

  1. Lade dir die aktuelle Feather-Linux USB-Edition Distribution herunter
  2. Entpacke den Inhalt der Datei feather-x.x.x-usb.zip und lade alle Dateien direkt auf den USB-Stick
  3. Das reicht alleine leider noch nicht, der USB-Stick würde noch nicht booten. Lade deshalb ein aktuelles syslinux von kernel.org. Syslinux installiert einen Bootsektor auf dem Stick das automatisch das Linux bootet.
  4. Entpacke alle Dateien der Datei syslinux-x.xx.zip. Nicht erschrecken, die ganzen Code-Dateien kannst du getrost ignorieren, im Unterverzeichnis win32 findest du eine Datei syslinux.exe.
  5. Führe die syslinux.exe in einem Dosfenster aus, gib dahinter den Laufwerksbuchstaben deines USB-Sticks an. Beispiel: syslinux.exe G:

Das wars, Rechner neu gestartet und vom USB-Stick booten, schon hat man sein Mini-Linux für alle Fälle.

Im Wikipedia findest du noch mehr Linux-Distributionen für den USB-Stick.